Zum Hauptinhalt springen

Politischer Sonntagsspaziergang 56: Ab 1933 brannten zuerst die Bücher, dann die Menschen (3. und letzter Teil)

Ort: Frankfurt am Main, Treffpunkt Walter-Möller-Platz

10. Mai 1933   NSDAP, SA und Studentenbund veranstalten in 19 Universitätsstädten Bücherverbrennungen „wider den undeutschen Geist“.

Auch auf dem Frankfurter Römerberg beteiligen sich daran viele Professoren und Studenten.

Dies ist der Anfang des Wegs in Vernichtung und Tod für 60 Millionen Menschen in Europa.

19. Juli 2026   Auf unserem dritten und letzten Spaziergang zur Bücherverbrennung 1933 stellen wir Werke folgender Autor:innen vor: Kurt Tucholsky, Heinrich Heine, Masha Kaléko, Gerhart Hauptmann und Marie-Luise Kaschnitz.

Nicht alle waren verfemt: Hauptmann unterzeichnete 1933 eine Loyalitätserklärung an die Faschisten, die ihn 1944 in die "Gottbegnadeten-Liste" aufnahmen. Kaschnitz über sich selbst: „Ich, von Natur aus feige und mit einer quälenden Vorstellungskraft ausgestattet, hielt den Mund“.

Und wir? Was würden wir tun?

Veranstaltungsort: Treffpunkt Walter-Möller-Platz

Walter-Möller-Platz 1
60439 Frankfurt am Main

Zurück zum Kopf der Seite