Unsere Themen
Gegen den Sozialkahlschlag
Die Bundesregierung will den Sozialstaat demontieren. Die geplanten Kürzungen übertreffen sogar die Grausamkeiten der Agenda 2010.
Wohngeld, Rente, Pflege, Elterngeld, Grundsicherung (vormals Bürgergeld) – überall wird gestrichen.
Kanzler Merz behauptet, wir könnten uns den Sozialstaat nicht mehr leiste. DAs ist falsch: Gemessen an der deutschen Wirtschaftskraft liegen die Sozialausgaben laut Statistischem Bundesamt heute nicht höher als vor zehn Jahren.
Nicht der Sozialstaat sprengt den Haushalt, sondern die Aufrüstungspolitik. Hunderte von Milliarden an Krediten werden aufgenommen, um unser Land bis 2029 „kriegstüchtig“ zu machen.
Die Kosten dafür tragen wir, die abhängig Beschäftigten, die Kranken und Pflegebedürftigen, die Menschen in Rente und in Ausbildung.
Wir lassen uns das nicht gefallen.
Kriegsdienst verweigern!
Wir helfen jungen Menschen, die überlegen, den Kriegsdienst zu verweigern.
Einerseits ist das eine persönliche Gewissensentscheidung. Das Verweigern kann aber auch als gemeinsamer Widerstand gegen eine maßlose staatliche Kriegspolitik verstanden werden.
Im letzten Jahr hat der Bundestag ein 500 Milliarden Euro schweres Aufrüstungsprogramm beschlossen. Die Ausgaben für die Bundeswehr sollen auf 5 Prozent des Bruttosozialprodukts steigen. Das sind, je nach Rechnung, bis zu 50 Prozent des Bundeshaushalts.
Womit wird das bezahlt? Mit Kürzungen im sozialen Bereich, bei Schulsanierungen, Lehrerstellen, Unterrichtsangeboten. Arbeitslosigkeit, unter jungen Menschen besonders hoch, wird immer mehr zur Bedrohung. Maßnahmen für den Klimaschutz werden gestrichen, Wohnungen werden unbezahlbar, weil der Staat nicht eingreift.
Keine Profite mit unserem Zuhause!
Wir helfen dir, gegen überhöhte Nebenkosten und Wuchermieten vorzugehen
Viele von uns wissen kaum noch, wie sie die Miete bezahlen sollen. Leider kennen Vermieter so einige Tricks, mit denen sie noch mehr an dir verdienen können. Wir helfen dir, dein Geld zurückzuholen!
Was können wir für dich tun? Es kommt auf den Einzelfall an. Wenn du zu einer dieser drei Gruppen gehörst, solltest du dich an uns wenden:
- Du wohnst in einem Mehrfamilienhaus und hast eine Zentralheizung im Keller? Dann überprüfen wir kostenlos deine Nebenkosten-Abrechnung. Viele Vermieter halten sich nicht an die Gesetze. Meist finden wir das schnell heraus. Und dann bekommst du Geld zurück. Im Durchschnitt sind das 150 Euro.
- Du hast selbst den Vertrag für Öl oder Gas abgeschlossen – zum Beispiel mit den Stadtwerken oder einem Online-Anbieter? Und die Rechnung geht direkt an dich statt an den Vermieter? Dann heißt das: Dein Vermieter müsste laut Gesetz einen Teil der CO₂-Kosten übernehmen, die in deiner Rechnung stecken. Viele drücken sich davor. Wir zeigen dir, wie du zu deinem Geld kommst.
- Du glaubst, dass deine Miete viel zu hoch ist? Dann kannst du das mit unserer Mietwucher-App ganz einfach herausfinden.
Mieten deckeln!
Wir kämpfen mit einer Unterschriftenkampagne gegen die Mieterhöhungen der Nassauischen Heimstätte.
Bis zu 10 Prozent mehr Miete will das Unternehmen innerhalb von drei Jahren kassieren ‒ auch bei uns in Niederursel. Die Wohnungen kosten dann bis zu 69 Euro mehr im Monat, für Geringverdienende bis zu 55 Euro.
Das bringt viele Haushalte in Not. Sie kommen jetzt schon kaum noch über die Runden. Manche Familien müssen bereits die Hälfte ihres Einkommens nur fürs Wohnen ausgeben. Die Linke ist gegen Profite auf Kosten der Mieter.
Die NH macht gute Gewinne mit dem Geld der Mieter. 2023 waren es knapp 20 Millionen Euro. Wir meinen: Jetzt ist es mal genug. Profit ist kein Menschenrecht ‒ Wohnen schon!
Wärmewende ja - aber sozial!
Wir wehren uns gegen die Preisexplosion bei der Fernwärme. Die Mainova will 25 bis 36 Prozent mehr verlangen – damit darf sie nicht durchkommen!






