Heizen muss bezahlbar bleiben
Für eine soziale Wärmewende
Kostenexplosion bei der Fernwärme
Die Mainova erhöht die Preise um 25 bis 36 Prozent
Rund 60.000 Frankfurter Haushalte sind betroffen, viele davon auch hier in Niederursel und Heddernheim.
Die Mainova behauptet, sie brauche mehr Geld. Zum Beispiel, um neue Leitungen für die klimafreundliche Fernwärme zu verlegen. Nur so sei die angestrebte Wärmewende zu finanzieren.
Auch Die Linke ist für Klimaschutz und Wärmewende – aber nicht auf Kosten der Leute mit wenig Geld!
Die Mainova hat 2024 rund 216 Millionen Euro Gewinn gemacht (vor Steuern). Das Geld kann sie gerne in die Wärmewende investieren. Wir nehmen aber nicht hin, dass ein Wärmeversorger dicke Gewinne einstreicht – und für die Ärmeren wird Heizen zum Luxus.
- Die Linke fordert, dass die Mainova ihre Preiserhöhung zurücknimmt!
- Die Wärmewende wird nur gelingen, wenn sie sozial gerecht finanziert wird. Die Warmmieten dürfen dafür nicht erhöht werden.
An sich ist die Fernwärme eine gute Sache. Aber es gibt ein Problem: In vielen Städten beherrscht ein großer Anbieter den Markt. Die Kunden können nicht einfach wechseln, wenn es ihnen zu teuer wird. Auch die Mainova hat in Frankfurt ein Monopol auf die Fernwärme. Dass sie es ausnützt, muss die Stadt als Mehrheitseignerin verhindern!
- Sozial gerechte Wärmewende und Profitstreben, das passt auf Dauer nicht zusammen. Deshalb fordern wir, dass die Mainova AG umgewandelt wird in eine Anstalt öffentlichen Rechts – sie soll künftig gemeinnützig arbeiten.

