Deckel drauf!
Wir fordern einen Mietenstopp bei der Nassauischen Heimstätte
Die Nassauische Heimstätte (NH) lässt den bisherigen „Mietendeckel“ seit 2025 auslaufen. In den kommenden drei Jahren plant das Unternehmen, die Mieten um bis zu 10 Prozent zu erhöhen ‒ auch bei uns in Niederursel.
Die Wohnungen kosten dann bis zu 69 Euro mehr im Monat, für Geringverdienende bis zu 55 Euro.
Das bringt viele Haushalte in Not. Sie kommen jetzt schon kaum noch über die Runden. Manche Familien müssen bereits die Hälfte ihres Einkommens nur fürs Wohnen ausgeben.
Die Linke ist gegen Profite auf Kosten der Mieter.
Profit ist kein Menschenrecht ‒ Wohnen schon!
Dieses Recht muss auch für Menschen gelten, die sich keine teuren Wohnungen leisten können.
Die NH macht gute Gewinne mit dem Geld der Mieter. 2023 waren es knapp 20 Millionen Euro. Wir meinen: Jetzt ist es mal genug.
Wir fordern:
▶ Keine Mieterhöhungen!
▶ Neue bezahlbare Wohnungen schaffen! Das gilt vor allem für die Wohnungsgesellschaften, die der Stadt Frankfurt oder dem Land Hessen gehören (NH und ABG). Sie sollen nur noch geförderte Wohnungen bauen. Frei werdende Wohnungen sollen sie kostengünstig neu vermieten ‒ nach den Regeln des geförderten Wohnens.
Was kannst du als Mieter:in tun?
Die „Mietergemeinschaft Niederrad“ hat einen Aufruf für einen Mietenstopp bei der NH gestartet. Viele Organisationen unterstützen inzwischen die Aktion, darunter auch DIE LINKE. Mehr als 1500 Haushalte in ganz Frankfurt haben bereits unterschrieben.
Wir helfen dir dabei. Du bekommst von uns vorgedruckte Listen, dazu Tipps fürs erfolgreiche Sammeln. Melde dich einfach bei uns (Kontakt siehe unten). Je mehr Mieter mitmachen, desto besser.
Die NH besitzt mehr als 16.000 Wohnungen in Frankfurt. Einzelne Mieter richten gegen ein so großes Unternehmen wenig aus. Aber wenn viele sich zusammentun, können sie ein starkes Gegengewicht bilden.
Wie hilft Die Linke?
Wir klingeln dafür an vielen Wohnungstüren ‒ auch hier in Niederursel. Und wir freuen uns über Leute, die beim Sammeln mitmachen. Gemeinsam macht es Spaß, und wir erreichen schneller unsere Ziele.
In Niederursel wollen wir ein offenes Treffen für Interessierte veranstalten. Dort können wir uns über die nächsten Schritte austauschen.
Wir wollen in den kommenden Monaten aktive NH-Mieter:innen aus der ganzen Stadt miteinander bekannt machen. Das Ziel ist eine selbstbewusste Mietervertretung, die für bezahlbares Wohnen eintritt.
Steigende Mieten sind überall ein Problem, nicht nur in Frankfurt. Zahlreiche Ausnahmen hebeln die jetzige Mietpreisbremse aus. Deshalb kämpft Die Linke für einen bundesweiten Mietendeckel.
Wir haben eine „Signal“-Gruppe eingerichtet, in der alle Interessierten mitreden und sich informieren können. Komm gerne mit dazu!


