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            <title>DIE LINKE Heddernheim Niederursel: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE Heddernheim Niederursel</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 09:05:22 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-448179</guid>
                <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 14:27:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Stadtteilgruppe auf dem &quot;Kulturfest zur Stärkung der Demokratie&quot;</title>
                <link>https://www.die-linke-heddernheim-niederursel.de/start/nachrichten-1/nachrichtendetail/news/die-stadtteilgruppe-auf-dem-kulturfest-zur-staerkung-der-demokratie/</link>
                
                <description>Zahlreiche Besucher:innen verbrachten einen sonnigen 13. Juni auf dem Heddernheimer &quot;Kulturfest zur Stärkung der Demokratie&quot; - bei gutem Essen und einem vielfältigen Musikprogramm. Zwischendurch kamen Vertreter:innen der Politik zu Wort, darunter auch unsere Ortsbeirätin Maike Atanassov. Wir dokumentieren hier ihre Rede.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rede von Ortsbeirätin Maike Atanassov beim “Kulturfest zur Stärkung der Demokratie” am 13.6.2026</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>"Wir sind heute hier auf diesem wunderbaren Fest, um die verschiedenen Kulturen in unserem Stadtteil zusammenzubringen und zu feiern.</p>
<p>Wenn Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenleben, ist Toleranz ein wichtiger Begriff. Tolerant sein bedeutet für mich gegenseitige Rücksichtnahme und Akzeptanz – zu verstehen, dass mein Gegenüber vielleicht anders lebt, anders spricht, anders glaubt oder andere Erfahrungen gemacht hat – und doch die gleiche Würde, die gleichen Rechte und den gleichen Platz in unserer Gesellschaft hat. Zu akzeptieren, dass mein Gegenüber vielleicht anders aufgewachsen ist, mit anderen Traditionen und Bräuchen und vielleicht sogar anderen Regeln.</p>
<p>Aber genau diese Unterschiede müssen uns nicht trennen. Im Gegenteil: Sie können uns bereichern. Sie können uns helfen, Neues voneinander zu lernen, unsere eigene Perspektive zu erweitern und einander als Menschen besser kennenzulernen.</p>
<p>Denn Gleichheit bedeutet nicht, dass wir alle gleich sein müssen. Gleichheit bedeutet, dass wir alle den gleichen Wert, die gleichen Rechte und den gleichen Anspruch auf Respekt haben. Gerade deshalb dürfen Unterschiede sichtbar sein und gefeiert werden.</p>
<p>Uns füreinander zu interessieren und einen wertschätzenden, respektvollen Umgang miteinander zu pflegen, ist deshalb nicht nur eine Frage der Höflichkeit, sondern auch eine Grundlage demokratischen Zusammenlebens.</p>
<p>Dieses Fest kommt jedes Jahr aufs Neue zu Stande, weil es Menschen wie Sybille und Hamidul (und die vielen anderen ehrenamtlichen Helfer*innen) gibt, die sich ehrenamtlich engagieren und ihre Energie in die Planung und Durchführung eines so wichtigen Ereignisses geben.</p>
<p>Insbesondere in Zeiten, in denen es nicht selbstverständlich ist, kostenlos einen Ort besuchen zu können, an dem es Musik, Getränke, Speisen und Unterhaltung gibt, ist dieses Kulturfest zur Stärkung der Demokratie umso wichtiger!</p>
<p>Denn hier wird sichtbar, was Demokratie im Alltag bedeuten kann: zusammenkommen, einander zuhören, miteinander feiern und niemanden ausschließen.</p>
<p>In Zeiten, in denen der Sozialabbau voll im Gange ist, in denen insbesondere im Bereich Soziales, Gesundheit und Kultur extrem eingespart wird; die Bereiche, die die Grundvoraussetzungen für ein lebenswertes Leben sind, die uns die Sorgen des Alltags für einen Moment vergessen lassen oder uns die Sicherheit geben, dass wir Hilfe bekommen – ob aufgrund von gesundheitlichen Problemen oder beim Ausfüllen von komplizierten Dokumenten.</p>
<p>Leider ist das nicht mehr selbstverständlich, da unsere schwarz-rote Bundesregierung in die Rüstungsindustrie investiert, Reiche weiterhin nicht höher besteuert, keine einheitliche Mietpreisbremse einführt – und die Folge ist, dass viele Bürger:innen verarmen, unsicherer, ängstlicher und unzufriedener werden.</p>
<p>Die Frage, ob das Geld bis zum Ende eines jeden Monats ausreicht für Miete, Lebensmittel, Sprit oder Fahrkarten, Kleidung, Schulmaterialien treibt viele von uns um.</p>
<p>Es werden hart erkämpfte Arbeitsrechte angegriffen, Menschen mit Behinderung und Jugendliche erfahren immer weniger Unterstützung, die Rente ist nicht mehr eine Sicherheit am Ende eines harten Arbeitslebens, sondern ein kleines Taschengeld.</p>
<p>Aber: Bei all den Ohnmachtsgefühlen, die wir angesichts der vielen Krisen immer häufiger spüren, sollten wir nicht vergessen, wie gut es sich anfühlt, Zusammenhalt zu spüren, mit Menschen in Kontakt zu treten, sich freundlich zu begegnen, sich gegenseitig zu helfen.</p>
<p>Eine vielfältige und facettenreiche Gesellschaft ist viel schwieriger anzugreifen, denn Vielfalt ist keine Bedrohung, sondern eine Stärke – besonders dann, wenn Menschen gleiche Rechte haben, sich gegenseitig respektieren und füreinander einstehen.</p>
<p>Wir sind heute hier zusammen und zeigen: Wir lassen uns nicht spalten!</p>
<p>Nicht durch Hass, nicht durch Rassismus, nicht durch Sexismus und nicht durch Angst.</p>
<p>Demokratie wird nicht nur in Parlamenten verteidigt. Sie wird auch hier verteidigt: in unseren Stadtteilen, in unseren Nachbarschaften, in Gesprächen, in gegenseitiger Hilfe und darin, dass wir einander nicht alleine lassen!</p>
<p>Also: Lassen Sie uns zusammen feiern und voneinander lernen!"</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-447722</guid>
                <pubDate>Wed, 20 May 2026 19:27:44 +0200</pubDate>
                <title>Unser neues rotes Infomobil</title>
                <link>https://www.die-linke-heddernheim-niederursel.de/start/nachrichten-1/nachrichtendetail/news/unser-neues-rotes-infomobil/</link>
                
                <description>Frisch restauriert, knallrot gestrichen, fertig für den mobilen Einsatz</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Lastenrad wird immer mal wieder in verschiedenen Ecken von Heddernheim und Niederursel aufkreuzen. Wir werden es als rollenden Infostand nutzen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447811</guid>
                <pubDate>Thu, 07 May 2026 20:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Interview mit Heike Leitschuh, Sängerin und Stadtverordnete (Die Linke) </title>
                <link>https://www.die-linke-heddernheim-niederursel.de/start/nachrichten-1/nachrichtendetail/news/konzert-mit-heike-leitschuh-stadtverordnete-die-linke/</link>
                <author>Erika Heinzmann</author>
                <description>Am 7. Mai 2026 war unsere Stadtverordnete Heike Leitschuh mit Ihrer Band &quot;Heike, Paul &amp; Claus&quot; bei uns zu Gast in Niederursel. Im Cafe Mutz präsentierten sie ihr Programm: &quot;Lieder, die wir brauchen. Widerständig, kraftvoll, ermutigend&quot;, Songs von Gerhard Gundermann, Hans-Eckardt Wenzel, Bettina Wegner, Dirk Michaelis und Holger Biege. - Wir haben mit ihr über Musik und Politik gesprochen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i><strong>Frage:</strong></i><strong> &nbsp;</strong><i><strong>Du hast eine sehr schöne Stimme und gute Musiker. Die Lieder kommen einfühlsam und überzeugend, ohne Schmalz und Pathos rüber. Du wirkst wie eine von uns, mit dem Unterschied, dass wir - dein Publikum - es nicht so schön hätten sagen bzw. singen können. Willst du mit deinen Auftritten eine Botschaft vermitteln oder geht es dir mehr um den "Spaß an der Freude" des Singens?</strong></i></p>
<p><strong>Antwort:</strong> Nun ja, Freude sollte man beim Singen und Musizieren schon haben, sonst wird das nix mit dem einfühlsam und überzeugend. – Aber ja, meine Band und ich, wir haben eine Botschaft. Unser Programm ist überschrieben mit: "Lieder, die wir brauchen. Widerständig, kraftvoll, ermutigend". Wie leben in schwierigen Zeiten. Machen uns Sorgen um den Frieden, den inneren, wie den äußeren, um das Klima, um die Demokratie. Da sollten wir uns nicht im Privaten vergraben, sondern uns einmischen, zeigen, dass es auch anders geht. Uns engagieren, ob im Kleinen mit einer Unterschrift, oder im Größeren bei einer Demo oder sogar in einer Initiative oder Partei aktiv werden. Und auch wenn sich der Wind dreht: Anständig bleiben, solidarisch bleiben! Dafür brauchen wir Kraft und Zuversicht. Musik kann da helfen. Die Bewegung der Anständigen war immer dann erfolgreich, wenn sie Lieder hatte. Lieder die uns stärken, das Gemeinsame ausdrücken, die unser Herz erreichen, die uns einander näherbringen. Solche Lieder singe ich, spielen wir. Und wir merken deutlich, wie positiv unser Publikum sie aufnimmt. Wir schenken den Menschen einen schönen Abend, aber wir bestärken sie auch.</p>
<p><i><strong>Wie bist du überhaupt zum Singen gekommen, und wie hast du die anderen Mitglieder deiner Gruppe gefunden?</strong></i></p>
<p>Ich hatte 2012 eine persönliche Krise, als sich mein damaliger Lebensgefährte das Leben nahm. Da wollte ich endlich tun, was ich schon lange vorhatte: Singen. Ich begann in einer Bigband. Das ging gründlich in die Hose, hatte mich total überschätzt. So nahm ich erstmal Gesangsunterricht, gründete eine kleine Band, ich sang Rock- und Pop-Songs, auf Englisch. Das war schön, aber noch nicht das Richtige. Ich wollte Lieder mit anspruchsvollen Texten singen. Mein Mann ist Westberliner und hatte sich immer sehr für die Musik in der damaligen DDR und dem jetzigen Ostdeutschland interessiert. Über ihn lernte ich die Stücke von Gerhard Gundermann und Hans-Eckardt Wenzel kennen. Und die von Bettina Wegner, Dirk Michaelis und Holger Biege. Großartige Texte, tolle Musik. Kritisch, manchmal richtig rotz-frech, dann wieder melancholisch-weich, aber immer poetisch, nie plumper Agit-Prop. Die Stücke handeln von den "kleinen Dingen“ des Lebens, von unseren Ängsten, Sehnsüchten und Fragen und von dem, was uns gesellschaftlich widerfährt und was man ändern muss. Nun hatte ich meinen musikalischen Weg gefunden. Allerdings dauerte es noch eine Weile, bis ich dazu die passenden Musiker hatte. Die gibt es jetzt! Wir hatten schon Auftritte im Club Voltaire, im Bockenheimer Lilium, jetzt im Mutz, aber auch in Köln und Berlin.</p>
<p><i><strong>Du bist vor kurzem als Mitglied der Fraktion der Linken in die Stadtverordnetenversammlung gewählt worden. Wo würdest du gern politische Akzente setzen?</strong></i></p>
<p>Erstmal: Ich bin richtig froh und dankbar, dass ich jetzt die Chance habe, auf kommunalpolitischer Ebene für die Menschen in Frankfurt aktiv zu werden. An der Seite von tollen Leuten. Ich lebe seit 35 Jahren hier und mag diese Stadt sehr. Gleichzeitig spüre ich die Verantwortung, die damit verbunden ist. Die Menschen, die uns gewählt haben, erwarten, dass wir uns für sie einsetzen. Und dass wir nicht nur schöne Reden halten, sondern etwas bewegen. Völlig zur Recht.</p>
<p>Mir liegen zwei Bereiche besonders am Herzen: Die sozialen Fragen stehen für die Linke im Vordergrund. Ich will, dass wir dabei den Klima- und Naturschutz nicht vergessen. Wenn wir unsere Lebensgrundlagen nicht schützen, wird es kein gutes Leben auf diesem Planeten mehr geben. Ich setze mich daher dafür ein, dass wir Lösungen finden, bei denen wir beides im Blick haben: Soziale Verbesserungen und den Schutz des Klimas und unserer natürlichen Umwelt. Das zeigt sich vor allem, wenn es um die Schaffung von Wohnraum geht. Aber auch bei der Energiewende: Der Ausbau der Erneuerbaren sollte nicht auf Kosten des Natur- und Artenschutzes gehen.</p>
<p>Zweitens geht es mir um den sozialen Zusammenhalt in der Stadt, um die Kultur des Zusammenlebens. Das fängt damit an, wie wir in der Fraktion, in der Stadtverordnetenversammlung miteinander umgehen, wie wir Differenzen austragen, ob wir es schaffen, eine politische Kultur zu entwickeln, die von Respekt geprägt ist. Und es geht bis dahin, ob wir alle mehr Verantwortung dafür übernehmen, dass der öffentliche Raum attraktiv ist, oder ob wir der Vermüllung tatenlos zusehen.</p>
<p><i><strong>Danke für das Gespräch! Wir wünschen dir noch viel Erfolg, sowohl auf der Bühne bei deinen Konzerten, als auch im Römer zusammen mit unserer Fraktion!</strong></i></p>
<p><a href="https://heike-leitschuh.de/musik/" target="_blank" class="btn btn-secondary external" rel="noreferrer">Zur Website von Heike Leitschuh</a></p>
<p>Und hier noch ein Beispiel für die nachhaltig eindrucksvollen Lieder des Abends:</p><blockquote><p><strong>Bettina Wegner, Gebote</strong></p>
<p>Na, Gebote braucht der Mensch wohl, um zu überleben.<br>Also schafft er ständig neue – sie zu übergeben:<br>An die Welt, die nach ihm sein wird, und an seine Erben,<br>Denn es lässt sich mit Geboten wirklich leichter sterben.</p>
<p>Lernte ich doch in der Schule, niemand solle lügen,<br>Und so war ich völlig sicher, keiner wird betrügen.<br>Doch im Lauf von 60 Jahren lernte ich verstehn:<br>Das Gebot kreiert man ja nur, um es zu umgehn.</p>
<p>Wasserpredigt - Weingelage – so stehn die Gesetze.<br>Und wer heut Moral noch fordert, ruft schon auf zur Hetze.<br>Darum sah ich mich gezwungen, eigne mir zu schaffen:<br>10 Gebote für mein Leben als die letzten Waffen.</p>
<p>Aufrecht stehn, wenn andre sitzen<br>Wind zu sein, wenn andre schwitzen<br>Lauter schrein, wenn andre schweigen<br>Beim Versteckspiel sich zu zeigen</p>
<p>Nie als andrer zu erscheinen<br>Bei Verletzung nicht mehr weinen<br>Hoffnung haben beim Ertrinken<br>Nicht im Wohlstand zu versinken</p>
<p>Einen Feind zum Freunde machen<br>Solidarität mit Schwachen<br>Und ich hab sie nie gebrochen, bis auf ein Gebot:<br>Bei Verletzung wein ich manchmal, was ich mir verbot.</p></blockquote>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht</category>
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